Die Tomburg ist die Ruine einer Höhenburg nahe dem Rheinbacher Ortsteil Wormersdorf. Sie befindet sich in einem kleinen Naturschutzgebiet auf dem 309,7 Meter über Normalhöhennull gelegenen Tomberg.
Der Tomberg gehört naturräumlich zur Osteifel und ist Teil des Swist-Eifelfußes (Rheinbacher Wald), der sich nach Norden zur Niederrheinischen Bucht hin absenkt. Er stellt eine markante Erscheinung in dieser Region dar. Geologisch ist der Tomberg ein Relikt aus dem Tertiär, genauer dem unteren Miozän vor etwa 23 Millionen Jahren. Damals stieg flüssige Lava aus dem Erdinneren auf, und nach der Abtragung der Deckschichten blieb eine kegelförmige Basaltkuppe zurück. Der Tomberg gilt als der nördlichste Vulkan des Hocheifel-Vulkanfeldes oder wird alternativ als südwestlich des Siebengebirgs-Vulkanfeldes liegend beschrieben.
Das Gestein des Tombergs wurde als Nephelinbasanit identifiziert, ein basisches, kieselsäurearmes Ergussgestein, das sich im Feld kaum von Basalt unterscheidet. Der elliptische Schlot hat einen mittleren Durchmesser von etwa 175 Metern und ist außen von einem schmalen Tuffmantel umgeben. Im Schlot sind Bruchstücke des Nebengesteins enthalten, die beim Aufstieg aus der Tiefe abgesprengt und mit nach oben gefördert wurden.

