Der in der Ostsee gestrandete Buckelwal wird zunächst weiter in der Bucht vor der Insel Poel ausharren müssen. «Heute wird er nicht mehr transportiert, das können wir sagen», sagte die an dem privaten Rettungsversuch beteiligte Tierärztin Janine Bahr-van Gemmert bei einer Pressekonferenz am Samstagnachmittag im Hafen von Kirchdorf. Über den konkreten Zeitplan der Aktion des Wals wollte die Medizinerin aus Föhr zunächst nichts sagen. Hintergrund sei, dass das Team von außen nicht unter Druck stehen wolle. Intern gebe es durchaus einen Zeitplan. «Wir sind jetzt gut dabei», sagte Bahr-van Gemmert. Das Team gebe jetzt alles für den Wal. Sie gestand aber auch ein: «Wir wären gerne noch schneller.» Die Tierärztin und die anderen Experten im Team seien davon überzeugt, dass die Rettungsaktion die beste Lösung ist für den Wal. Es bestehe «eine reelle Chance (..), dass er das gut schafft». Seit drei Tagen laufen die Arbeiten einer privaten Initiative, die das Tier lebend zurück ins offene Meer transportieren möchte. Das Tier liegt seit 19 Tagen in der Wismarbucht.
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Tierärztin: Wal wird heute nicht mehr transportiert
Der Wal-Rettungsversuch läuft seit Donnerstag. Nun ging es auch sichtbar voran. Der Wal wird heute allerdings noch nicht die Bucht verlassen – zumindest nicht mithilfe der privaten Initiative.
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