Der in der Ostsee gestrandete Buckelwal wird zunächst weiter in der Bucht vor der Insel Poel ausharren müssen. «Heute wird er nicht mehr transportiert, das können wir sagen», sagte die an dem privaten Rettungsversuch beteiligte Tierärztin Janine Bahr-van Gemmert bei einer Pressekonferenz am Samstagnachmittag im Hafen von Kirchdorf. Über den konkreten Zeitplan der Aktion des Wals wollte die Medizinerin aus Föhr zunächst nichts sagen. Hintergrund sei, dass das Team von außen nicht unter Druck stehen wolle. Intern gebe es durchaus einen Zeitplan. «Wir sind jetzt gut dabei», sagte Bahr-van Gemmert. Das Team gebe jetzt alles für den Wal. Sie gestand aber auch ein: «Wir wären gerne noch schneller.» Die Tierärztin und die anderen Experten im Team seien davon überzeugt, dass die Rettungsaktion die beste Lösung ist für den Wal. Es bestehe «eine reelle Chance (..), dass er das gut schafft». Seit drei Tagen laufen die Arbeiten einer privaten Initiative, die das Tier lebend zurück ins offene Meer transportieren möchte. Das Tier liegt seit 19 Tagen in der Wismarbucht.
Bildnachweis: © Bernd Wüstneck/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Tierärztin: Wal wird heute nicht mehr transportiert
Der Wal-Rettungsversuch läuft seit Donnerstag. Nun ging es auch sichtbar voran. Der Wal wird heute allerdings noch nicht die Bucht verlassen – zumindest nicht mithilfe der privaten Initiative.
Meistgelesene Artikel
- 30. August 2026
Umleitung auf der RVK-Linie 802
Wegen Vollsperrung zwischen Ortsausgang Rheinbach und Waldwinkel muss die Linie 802 Umleitung fahren über die Münstereifeler Straße
- 28. August 2026
Fahrplanwechsel
Kleine Anpassungen im linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis
- 17. August 2026
Waldbrand im Westerwald: Feuerwehr verhindert Übergreifen
Die Flammen rücken bis auf 20 Meter an Häuser heran, doch diese können gerettet werden. Damit ist der Einsatz in Gebhardshain noch längst nicht beendet.
Neueste Artikel
- 16. September 2026
Handball in Rheinbach
Das Saisonstart-Fest der Wölfe Voreifel
- 16. September 2026
Drei Tote bei Absturz von Kleinflugzeug in der Schweiz
Ein Kleinflugzeug stürzt bei Leukerbad ab, alle drei Insassen sterben. Warum prallte das Flugzeug gegen einen Berg?
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 16. September 2026
Drei Tote bei Absturz von Kleinflugzeug in der Schweiz
Ein Kleinflugzeug stürzt bei Leukerbad ab, alle drei Insassen sterben. Warum prallte das Flugzeug gegen einen Berg?
- 16. September 2026
KI-Kameras und neue Konzepte: Wiesn-Sicherheit verstärkt
Ein überfülltes Festgelände, Panik - und ganz viel Glück. Das Oktoberfest ist im vergangenen Jahr womöglich knapp an einer Katastrophe vorbeigeschrammt. Das soll nicht noch mal passieren.

