17. April 2026 / Aus aller Welt

Tag 2 des neuen Rettungsversuchs gestartet - Helfer am Wal

Heute soll es gewagt werden: Der gestrandete Buckelwal vor Poel soll mit Luftkissen angehoben und auf eine Plane gelegt werden. Der Ausgang der aufwendigen Aktion ist ungewiss.

Am Freitag wird die Rettungsaktion für den gestrandeten Buckelwal fortgesetzt.
Veröffentlicht am 17. April 2026 um 08:58 Uhr

Bei der privaten Rettungsaktion für den vor der Insel Poel liegenden Buckelwal hat Tag 2 begonnen. Sechs Helfer fuhren kurz nach 8.00 Uhr auf Booten im Morgennebel zu dem Tier und überprüften seinen Zustand, wie im Livestream von News5 zu sehen war. Sie erneuerten ein nasses Tuch auf dem Rücken des Wals.

Im Laufe des Tages soll versucht werden, das tonnenschwere Tier mit Luftkissen anzuheben. Weil der Buckelwal aber seit mehr als zwei Wochen auf dem Grund festliegt, muss zunächst Meeresboden unter ihm weggespült werden.

Der Wal soll dann auf einer Plane zwischen zwei Pontons gelagert werden. Wenn alles gut geht, kann ein Schlepper damit beginnen, die empfindliche Fracht in die tiefere Ostsee und dann durch Kattegat und Skagerrak in die Nordsee und schließlich in den Atlantik zu ziehen. Dort könnte das Tier im besten Fall in die Freiheit entlassen werden.


Bildnachweis: © Jens Büttner/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Sonnenfinsternis - Wo könnte es noch Schutzbrillen geben?
Aus aller Welt

Am Mittwoch sollen bis zu 90 Prozent der Sonne verschwinden. Wer das Schauspiel beobachten will, braucht speziellen Augenschutz. Doch wo könnte es jetzt noch die passende «SoFi-Brille» geben?

weiterlesen...
Street Food Festival Rheinbach
Aktuell

Kulinarisches Wochenende auf dem Prümer Wall

weiterlesen...
Gutes Wetter bei Sonnenfinsternis und Sternschnuppen
Aus aller Welt

Klare Sicht auf das Himmelsereignis: In Deutschland erwartet der Wetterdienst meist wolkenfreien Himmel zur Sonnenfinsternis und zu den Perseiden.

weiterlesen...

Neueste Artikel

Mindestens 33 Tote nach Minenunglück in Afrika
Aus aller Welt

Mindestens 33 Arbeiter werden in einer Goldmine von einer Schlammlawine verschüttet. Rettungskräfte suchen verzweifelt nach Überlebenden. Behörden befürchten eine steigende Opferzahl.

weiterlesen...
Russland: Bär zerfleischt Camperin im Altai-Gebirge
Aus aller Welt

Russland ist berühmt für seine Bären. Besonders für Touristen in Sibirien gelten sie aber als allgegenwärtige Gefahr. Nun kam es im bei Campern beliebten Altai-Gebirge zu einem tödlichen Angriff.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Mindestens 33 Tote nach Minenunglück in Afrika
Aus aller Welt

Mindestens 33 Arbeiter werden in einer Goldmine von einer Schlammlawine verschüttet. Rettungskräfte suchen verzweifelt nach Überlebenden. Behörden befürchten eine steigende Opferzahl.

weiterlesen...
Russland: Bär zerfleischt Camperin im Altai-Gebirge
Aus aller Welt

Russland ist berühmt für seine Bären. Besonders für Touristen in Sibirien gelten sie aber als allgegenwärtige Gefahr. Nun kam es im bei Campern beliebten Altai-Gebirge zu einem tödlichen Angriff.

weiterlesen...