Nach dem tödlichen Sturz eines Sechsjährigen aus dem 11. Stock eines Hochhauses in Frankfurt (Oder) geht die Polizei von einem Unfall aus. Es gebe keine Anhaltspunkte auf ein Einwirken Dritter, sagte ein Sprecher der Polizeidirektion Ost. «Wir gehen von einem Unglücksfall und nicht von einem Verbrechen aus.» Der Junge war am Dienstagabend vom Balkon eines Hauses in der Wohnsiedlung Aurorahügel in die Tiefe gestürzt und noch vor Ort gestorben. Dies hätten die Ermittlungen der Polizei inzwischen ergeben. Gegen 20.15 Uhr hatten Polizei und Rettungskräfte mehrere Notrufe von Zeuginnen und Zeugen erreicht, so der Polizeisprecher. Einsatzkräfte eilten zu dem Kind, das mit schweren Verletzungen vor dem Gebäude in Frankfurt (Oder) lag. Der Sechsjährige habe sich in der Wohnung der Mutter aufgehalten, die den Angaben zufolge auch anwesend war. Nach dem Sturz des Kindes erlitt sie einen Schock und kam in ein Krankenhaus. Am Morgen nach dem Sturz hingen noch Reste von Absperrbändern der Polizei unter anderem an Masten. Ein Bauarbeiter, der im Nebengebäude arbeitet, äußerte sich schockiert über den Tod des Jungen. Am Abend waren Kriminaltechniker in der Wohnung, um Spuren zu sichern, so der Polizeisprecher. Es soll geprüft werden, welche Augenzeuginnen und Augenzeugen es gibt und Menschen befragt werden, die etwas von dem Sturz des Jungen mitbekommen haben. Die Polizei leitete ein Todesermittlungsverfahren ein, auch die Staatsanwaltschaft ist einbezogen. Im März war in Berlin-Marzahn ein Kind aus dem 15. Stock eines Hochhauses gestürzt und gestorben. Die Feuerwehr versuchte noch, das Kind wiederzubeleben und brachte es in ein Krankenhaus. Dort erlag es seinen Verletzungen.Polizei ermittelt - Zeuginnen und Zeugen werden befragt
Bildnachweis: © Patrick Pleul/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Sechsjähriger stirbt nach Sturz aus 11. Stock von Hochhaus
Ein Junge stürzt aus dem 11. Stock eines Hochhauses - viele Zeugen setzen Notrufe ab. Der Sechsjährige stirbt noch vor Ort. Die Polizei geht von einem Unglück aus und will Menschen zum Abend befragen.
Meistgelesene Artikel
- 2. Juli 2026
A1/A61: Wochenend-Vollsperrung zwischen Erftstadt und Kreuz Bliesheim in beide Richtungen
Von Freitag, 21 Uhr, bis Montag, 5 Uhr, wird die A1/A61 zwischen der Anschlussstelle Erftstadt und dem Autobahnkreuz Bliesheim vollgesperrt
- 16. Juni 2026
Jugendlicher stellt sich nach Schuss auf Polizisten
Bei einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen zwei Großfamilien wird in Göttingen ein Polizist schwer verletzt. Der mutmaßliche Täter ist zunächst auf der Flucht - dann aber stellt er sich.
- 14. Juni 2026
Launisches Wetter zum Montag – Hitze zur Wochenmitte
Die neue Woche startet überwiegend grau – nur in Teilen von Deutschland setzt sich die Sonne durch. Wo ab Mittwoch heiße Luftmassen dann Temperaturen von teils über 30 Grad mit sich bringen.
Neueste Artikel
Wieder hat sich ein US-Mediziner im Kongo mit dem gefährlichen Ebola-Virus angesteckt, wieder geht es zur Behandlung nach Deutschland. Diesmal übernimmt eine andere Isolierstation den Fall.
Ab wann ist man alt genug für TikTok, Snapchat und Co.? Experten sollten für die EU-Kommission klären, ob es ein Social-Media-Verbot braucht. Ihre Antworten sind auch für die deutsche Debatte wichtig.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Wieder hat sich ein US-Mediziner im Kongo mit dem gefährlichen Ebola-Virus angesteckt, wieder geht es zur Behandlung nach Deutschland. Diesmal übernimmt eine andere Isolierstation den Fall.
Ab wann ist man alt genug für TikTok, Snapchat und Co.? Experten sollten für die EU-Kommission klären, ob es ein Social-Media-Verbot braucht. Ihre Antworten sind auch für die deutsche Debatte wichtig.

