Der verheerende Waldbrand mit mindestens zwölf Todesopfern im Süden Spaniens breitet sich nicht weiter aus. Die Lage rund das Feuer sei inzwischen stabilisiert worden, teilte der Regierungschef der betroffenen Region Andalusien, Juanma Moreno, mit. Die Löscharbeiten würden durch deutlich schwächere Winde und eine höhere Luftfeuchtigkeit begünstigt. Im betroffenen Gebiet um die Gemeinden Los Gallardos und Bédar rund 70 Kilometer nordöstlich der Provinzhauptstadt Almería sind weiterhin rund 500 Feuerwehrleute, Soldaten und andere Helfer im Einsatz. Man will den Brand schon in den nächsten Stunden komplett unter Kontrolle bringen. Insgesamt wurden nach amtlichen Angaben 7.000 Hektar Wald- und Buschfläche zerstört. Die Suche nach möglichen weiteren Opfern ging derweil weiter. Einsatzkräfte und Freiwillige durchkämmten das Brandgebiet erneut, während Soldaten der Militärischen Nothilfeeinheit UME zusammen mit der Polizeieinheit Guardia Civil abgelegene Häuser und Zufahrtswege überprüften. Die Zahl der offiziellen Vermisstenanzeigen stieg zuletzt auf acht. Die Behörden sprechen aber weiterhin von 23 Menschen, die von Angehörigen oder Bekannten vorübergehend als nicht auffindbar gemeldet worden seien. Dank der positiven Entwicklung durften inzwischen rund 600 zuvor evakuierte Menschen in ihre Häuser zurückkehren. Die übrigen rund 1.000, die in den ersten Stunden des Feuers am Donnerstagabend ihre Häuser verlassen mussten, sind weiterhin unter anderem in Wohnungen von Angehörigen oder in Hotels untergebracht. Sie sollen aber ebenfalls bald wieder nach Hause dürfen. In der Nacht zum Freitag waren in dem bei ausländischen Touristen beliebten Gebiet unweit mehrerer Mittelmeerstrände mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Sie wurden von den Flammen eingeschlossen, als sie in einem Fahrzeug oder zu Fuß zu fliehen versuchten. Acht Menschen wurden verletzt. Als Ursache des Brandes wird eine kaputte Stromleitung vermutet. Aufgrund verschiedener Indizien gehen die Behörden davon aus, dass unter den Toten mehrere Briten und Belgier sind. Die genetischen Profile aller Opfer liegen nach Angaben der zuständigen Polizeieinheit inzwischen vor. Eine Identifizierung steht demnach noch aus, weil Angehörige, deren DNA-Proben zum Abgleich benötigt werden, noch auf dem Weg nach Spanien sind.Suche nach Vermissten geht weiter
Wohl mehrere Ausländer unter den Toten
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Schwerer Waldbrand in Spanien breitet sich nicht weiter aus
In Spanien gibt es nach der Brandtragödie erstmals Entwarnung. Das Feuer breitet sich nicht mehr aus. Die Suche nach möglichen weiteren Opfern dauert aber an.
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