In einem Mädcheninternat in Kenia sind mehrere Schülerinnen bei einem Brand in den frühen Morgenstunden ums Leben gekommen. Örtliche Medien berichteten unter Berufung auf einen Polizisten vor Ort über 16 Tote und 74 Verletzte. Polizei und Rettungsdienste sprachen offiziell bisher nur von mehreren Todesfällen und zahlreichen Verletzten, die in Krankenhäusern im Bezirk Nakuru im kenianischen Rift Valley behandelt werden. Am Morgen traf Innenminister Kipchumba Murkomen am Unglücksort ein, um sich über den Vorfall zu informieren. Der Brand war nach Angaben des kenianischen Roten Kreuzes gegen 4.30 Uhr gemeldet worden. Zur Brandursache gab es bisher keine Informationen. In der Vergangenheit kam es in Kenia bereits mehrfach zu ähnlichen Brandkatastrophen an Internatschulen. In mehreren Fällen war es den Schülern wegen vergitterter Fenster oder verschlossener Schlafsäle nicht gelungen, sich in Sicherheit zu bringen. Im September 2024 waren 17 Jungen beim Brand in einer Internatsschule in der Nähe der Stadt Nyeri ums Leben gekommen. Vor allem in ländlichen Regionen besuchen viele Schülerinnen und Schüler Internatschulen, weil dies die einzige Möglichkeit ist, eine höhere Schule zu besuchen – Schulbusse gibt es dort nicht, und zu Fuß kann der Schulweg mehrere Stunden betragen.Schlechter Brandschutz bei vielen Internaten in Kenia
Bildnachweis: © Andrew Kasuku/AP/dpa
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Feuer in Mädcheninternat in Kenia – Tote und Verletzte
Am frühen Morgen bricht ein Feuer im Schlafblock eines Mädcheninternats aus. 16 Schülerinnen kamen laut Medien ums Leben, viele weitere sind verletzt. Es ist nicht das erste solche Unglück in Kenia.
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