Nach einem Brand in einem kenianischen Mädcheninternat in Gilgil hat die Polizei mit Hilfe von Überwachungskameras der Schule sieben Schülerinnen als Brandstifterinnen identifiziert. Zum möglichen Motiv wurde zunächst nichts bekannt. Bei dem Feuer in der Nacht zu Donnerstag waren 16 Schülerinnen ums Leben gekommen und Dutzende verletzt worden. Das Feuer war im ersten Stock eines Schlafsaalgebäudes ausgebrochen. In dem Stockwerk hatten sich nach Polizeiangaben 135 Etagenbetten befunden. Bei den Ermittlungen zur Ursache stießen die Brandschutzexperten auf Hinweise auf einen Brandbeschleuniger. Wie die Kriminalpolizei nun mitteilte, wurden bei der Auswertung der Kameras die sieben Schülerinnen identifiziert. Sechs von ihnen befanden sich bereits in Polizeigewahrsam, weil sie als mögliche Verdächtige galten, die siebte war ihren Eltern übergeben worden und soll nun verhaftet werden, hieß es. Mittlerweile sind nach Angaben der Polizei auch die Obduktionen der getöteten Schülerinnen abgeschlossen. Alle seien an schweren Brandverletzungen gestorben, hieß es.
Bildnachweis: © Andrew Kasuku/AP/dpa
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Feuer in Internat in Kenia: Schülerinnen legten Brand
Bei einem Brand in einem Mädcheninternat in Kenia sterben 16 Schülerinnen. Nun hat die Polizei eine Gruppe Mitschülerinnen als Brandstifterinnen identifiziert.
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