5. Mai 2026 / Aus aller Welt

Blake Lively und Justin Baldoni legen Gerichtsstreit bei

Sie drehten gemeinsam den Film «Nur noch ein einziges Mal», danach erhob Blake Lively schwere Vorwürfe gegen Justin Baldoni. Doch kurz vor einem geplanten Prozessbeginn gibt es eine Überraschung.

Blake Lively (links) und Justin Baldoni (Mitte) legen ihren Gerichtsstreit bei. (Archivbilder)
Veröffentlicht am 5. Mai 2026 um 05:32 Uhr

US-Schauspielerin Blake Lively (38) und ihr Kollege Justin Baldoni (42) haben ihren Rechtsstreit um den gemeinsamen Film «Nur noch ein einziges Mal» überraschend beigelegt. Am 18. Mai sollte der Prozess in New York beginnen, doch nun einigten sich beide Seiten außergerichtlich, wie US-Medien berichteten. Einzelheiten dazu wurden zunächst nicht bekannt.

In einer gemeinsamen Erklärung der Anwälte beider Parteien hieß es, dass alle an der Produktion Beteiligten «stolz» auf den Film seien. Sie würden hinter dem Ziel des Films stehen, das Bewusstsein zu schärfen und einen Beitrag für Überlebende häuslicher Gewalt zu leisten. Die Entstehung des Films habe «Herausforderungen» mit sich gebracht und die von Lively geäußerten Bedenken hätten es verdient, gehört zu werden. 

An Arbeitsplätzen sollte es kein Fehlverhalten geben, führten die Verfasser der Mitteilung weiter aus. Es sei jetzt ihre «aufrichtige Hoffnung», dass alle Beteiligten «konstruktiv und in Frieden» vorwärtsgehen können. 

Schlammschlacht zwischen Hauptdarstellern

Lively («Gossip Girl»), die mit Hollywood-Star Ryan Reynolds verheiratet ist, hatte ihren Co-Star Baldoni im Dezember 2024 wegen sexueller Belästigung beim Dreh von «Nur noch ein einziges Mal» angezeigt und ihm sowie dem Produzenten Jamey Heath in einer Klage vorgeworfen, ihren Ruf zerstören zu wollen. Baldoni («Jane the Virgin»), der bei dem Film auch Regie führte, hatte seinerseits mit einer Klage unter anderem gegen Lively und Reynolds wegen Verleumdung reagiert. Diese Klage war im vorigen November von einem Richter abgeschlagen worden. 

Anfang April waren auch etliche von Livelys Vorwürfen von Gericht abgewiesen worden, darunter Vorwürfe sexueller Belästigung. Nur noch drei von zunächst dreizehn Punkten, darunter Vertragsbruch, sollten am Ende Gegenstand des Prozesses sein. 

Die Romanverfilmung des gleichnamigen Bestsellers von US-Autorin Colleen Hoover dreht sich um ein Liebespaar, gespielt von Lively und Baldoni, in einer missbräuchlichen Beziehung.


Bildnachweis: © Uncredited/AP/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Nachwuchs der Bundespolizei feierlich in Swisttal vereidigt
Aktuell

275 Anwärterinnen und Anwärter legen im Jubiläumsjahr „75 Jahre Bundespolizei“ ihren Diensteid ab

weiterlesen...
Einladung zur Bürgerinformationsveranstaltung
Aktuell

Planung zum Wohnen im „Weilerfeld II“ wird vorgestellt

weiterlesen...
Was Christa Pike anstelle einer letzten Mahlzeit wünschte
Aus aller Welt

Die gescheiterte Hinrichtung von Christa Pike sorgt seit Tagen für Schlagzeilen. Nun ist ein ungewöhnlicher Wunsch bekanntgeworden, den sie vor ihrer geplanten Hinrichtung geäußert haben soll.

weiterlesen...

Neueste Artikel

Linienbus brennt - Schüler retten sich vor den Flammen
Aus aller Welt

In einem Bus in Oberfranken bricht ein Feuer aus. Mehr als 30 Schüler können sich vor den Flammen retten. Die Polizei spricht von einem «Vollbrand».

weiterlesen...
Fünf Tote bei Gewalttat an Grundschule in Oregon
Aus aller Welt

An einer Grundschule im Westen der USA tötet mutmaßlich ein Teenager drei Kinder und eine Lehrkraft. Auch der Tatverdächtige selbst wird erschossen – noch bevor die Polizei eintrifft.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Linienbus brennt - Schüler retten sich vor den Flammen
Aus aller Welt

In einem Bus in Oberfranken bricht ein Feuer aus. Mehr als 30 Schüler können sich vor den Flammen retten. Die Polizei spricht von einem «Vollbrand».

weiterlesen...
Fünf Tote bei Gewalttat an Grundschule in Oregon
Aus aller Welt

An einer Grundschule im Westen der USA tötet mutmaßlich ein Teenager drei Kinder und eine Lehrkraft. Auch der Tatverdächtige selbst wird erschossen – noch bevor die Polizei eintrifft.

weiterlesen...