Archäologie vor Ort – Der „Eiserne Mann“ im Kottenforst und der Ausbruchgraben der römischen Eifelwasserleitung
mit Prof. Dr. Klaus Grewe
Am Samstag, den 25. April 2026 um 14:00 Uhr lädt der Freundeskreis Römerkanal e.V. zu einer Archäologie vor Ort Veranstaltung mit Herrn Prof. Dr. Klaus Grewe, wissenschaftlicher Berater und Beisitzer des Freundeskreises, ein.
Beide Besuchsobjekte dieses spannenden Programms haben eigentlich nichts miteinander tun – bis 1972 Erich von Däniken in seiner Publikation „Aussaat und Kosmos“ beides willkürlich miteinander verflochten hat und damit für viel Verwirrung sorgte. Eine archäologische Ausgrabung durch Prof. Dr. Klaus Grewe sollte allerdings einiges wieder in Ordnung bringen!
Der Referent erläutert vor Ort die historische Funktion des mysteriösen Eisenbarrens „Eiserner Mann“ beim Ausbau der Schneisen zwischen den barocken Schlössern Augustusburg in Brühl und Herzogsfreude in Röttgen.
Unweit des „Eisernen Mannes“ verläuft die Trasse des Römerkanals. Hinweise darauf geben nicht nur einige Römerkanal-Aufschlüsse zwischen Buschhoven und Brenig, der Verlauf lässt sich auch anhand des langen gewundenen Ausbruchgrabens der Leitung gut verfolgen. Hier bediente man sich im Mittelalter auf der Suche nach geeignetem Steinmaterial für den Bau von Klöstern, Kirchen und Burgen der Umgebung. Wir schau-en uns ein besonders eindrucksvolles Stück dieses Ausbruchgrabens an, bevor wir uns auf den Weg zum Römer-Biwak des HVV Buschhoven beim Forsthaus Buschhoven am Rand des Kottenforsts machen.
Treffpunk ist am „Eisernen Mann“ - Parkmöglichkeiten am Forsthaus Buschhoven (an der B 56) und am Sportplatz Dünstekoven (erreichbar von der L 163 aus); jeweils Fuß-weg von ca. 30 min zum Eisernen Mann.
Die Teilnahme ist kostenfrei, Anmeldungen sind nicht erforderlich! – Spenden für das Römerkanal-Informationszentrum sind aber jederzeit herzlich willkommen.

